Coach Celia
Lange Zeit habe ich gar nicht bemerkt, wie sehr sich mein innerer Zustand danach richtete, was ein Mann tat – oder nicht tat.
Eine Nachricht konnte etwas in mir verändern. Ein Rückzug ebenso.
Ich konnte schüchtern und zurückhaltend sein, dann enttäuscht oder wütend, manchmal plötzlich kühl und distanziert.
Und gleichzeitig versuchte ich herauszufinden, wie ich sein sollte.
Nicht zu viel. Nicht zu wenig. Angenehm. Unkompliziert. Interessant. Selbstbewusst.
Ich beobachtete mich selbst, statt einfach bei mir zu sein.
Und genau darin begann ich, meine eigene Stimme zu verlieren.
Irgendwann glaubte ich, ich müsste einfach einen Mann wählen, bei dem ich mich sicher fühle.
Vielleicht war starke Anziehung das Problem. Vielleicht musste Liebe vernünftiger sein. Ruhiger. Kontrollierbarer.
Aber auch das brachte mich nicht näher zu mir selbst.
Denn die eigentliche Frage war eine andere:
Wie kann ich einen Mann wollen, mich auf ihn einlassen und Gefühle haben – ohne dass ich mich dabei selbst verliere?
Ich wollte nicht mehr, dass mein Wohlbefinden davon abhängt, ob ein Mann sich meldet, wie viel Interesse er zeigt oder wohin sich eine Beziehung entwickelt.
Und ich wollte mich auch nicht mehr zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden müssen:
mich schützen und mein Herz verschließen –
oder
mich öffnen und dabei meine eigene Mitte verlieren.
Ich wollte beides: Nähe und mich selbst.
Mit der Zeit begann ich zu verstehen, dass meine Gefühle nicht davon bestimmt werden müssen, was ein Mann tut oder nicht tut.
Ich kann jemanden mögen. Ich kann mich verlieben. Ich kann enttäuscht sein, etwas vermissen oder mir wünschen, dass sich eine Beziehung entwickelt.
Und trotzdem bei mir bleiben.
Ich lernte, meine Aufmerksamkeit wieder zu mir zurückzuholen, statt ständig zu überlegen, was in seinem Kopf vorgeht.
Was fühle ich gerade?
Das klingt vielleicht einfach. Für mich war es das lange nicht.
Denn ich musste erst lernen, meiner eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen – anstatt meine Gefühle, Entscheidungen und meinen Wert davon abhängig zu machen, wie ein Mann auf mich reagiert.
Als ich begann, mich intensiver mit weiblicher und männlicher Energie zu beschäftigen, verstand ich noch etwas anderes.
Ich hatte sehr oft versucht, Beziehungen mit meinem Kopf voranzutreiben.
Analysieren. Planen. Überzeugen. Erklären. Eine Lösung finden. Herausfinden, was ich tun könnte, damit etwas funktioniert.
Dabei hatte ich vergessen, dass ich nicht die ganze Beziehung alleine tragen muss.
Für mich bedeutet feminine Energie deshalb heute nicht, passiv zu sein oder sich kleiner zu machen.
Es bedeutet, bei mir zu bleiben. Zu fühlen, was in mir passiert. Meine Grenzen wahrzunehmen. Zu sagen, was wahr für mich ist – und einem Mann den Raum zu lassen, mir durch seine eigenen Handlungen zu zeigen, wer er ist und was er möchte.
Ich muss ihn nicht überzeugen.
Ich muss ihn nicht verändern.
Und ich muss mich nicht verbiegen, damit er bleibt.
Das passiert.
Auch heute gibt es Momente, in denen ich merke, dass ich wieder zu viel analysiere, etwas kontrollieren möchte oder meine Aufmerksamkeit viel zu sehr bei einem Mann gelandet ist.
Der Unterschied ist: Ich weiß heute, wie ich zu mir zurückkomme.
Ich habe Werkzeuge, die mir helfen, wieder wahrzunehmen, was ich fühle und brauche, statt mich in der anderen Person zu verlieren.
Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich heute weitergeben möchte:
Du musst nicht perfekt in dir ruhen, um eine andere Art von Beziehung führen zu können.
Du kannst lernen, dich immer wieder selbst zu finden.
Ich hatte lange geglaubt, ich müsste nur herausfinden, was ich anders machen sollte.
Was ich sagen sollte. Wie ich mich verhalten sollte. Wie ich dafür sorgen könnte, dass eine Beziehung funktioniert.
Doch je mehr ich über die Dynamik zwischen Männern und Frauen lernte, desto mehr begann sich mein Blick auf Liebe zu verändern.
Was, wenn ich gar nicht diejenige sein muss, die alles vorantreibt?
Was, wenn ich einen Mann nicht überzeugen muss, mich zu wollen?
Was, wenn ich nicht ständig herausfinden muss, was er denkt und fühlt – sondern lernen kann, wieder wahrzunehmen, was ich denke und fühle?
Und was, wenn genau dadurch etwas entsteht, wonach ich mich eigentlich die ganze Zeit gesehnt hatte:
mehr Leichtigkeit, mehr Nähe und das Gefühl, als Frau wirklich gesehen zu werden.
Ich begann zu verstehen, dass ich nicht härter an einer Beziehung arbeiten musste.
Ich musste lernen, anders darin zu sein.
Nicht mehr hinterherlaufen.
Nicht mehr überzeugen.
Nicht mehr versuchen, die Verbindung für zwei Menschen am Leben zu halten.
Sondern wieder bei mir ankommen.
Meine Gefühle wahrnehmen. Meine Wünsche ernst nehmen. Meine Grenzen spüren. Aussprechen, was für mich wahr ist – und beobachten, was ein Mann damit macht.
Ich begann zu sehen, dass viel mehr möglich war, als ich bis dahin geglaubt hatte.
Ich musste mich nicht zwischen einer Beziehung und mir selbst entscheiden.
Ich konnte einen Mann wollen, ohne ihm hinterherzulaufen.
Ich konnte mich öffnen, ohne mich aufzugeben.
Ich konnte weich sein, ohne schwach zu sein.
Und ich konnte einem Mann Raum geben, auf mich zuzukommen – statt ständig selbst dafür sorgen zu müssen, dass etwas zwischen uns passiert.
Liebe musste nicht bedeuten, zu kämpfen, zu überzeugen oder ständig Angst zu haben, etwas falsch zu machen.
Je mehr ich wieder bei mir ankam, desto weniger musste ich um Verbindung kämpfen.
Und genau das veränderte nicht nur meinen Blick auf Männer.
Es veränderte, was ich überhaupt für möglich hielt.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, mit all diesen Fragezeichen allein im Kopf zu sein.
....Soll ich ihm schreiben?
....Habe ich zu viel gesagt?
....Warum zieht er sich zurück?
....Sollte ich verständnisvoller sein?
....Erwarte ich zu viel?
....Oder verdiene ich vielleicht einfach nicht das, was ich mir wünsche?
Und irgendwann geht es längst nicht mehr nur um diesen einen Mann.
Es geht darum, dass du beginnst, an dir selbst zu zweifeln.
An deiner Wahrnehmung.
An deinen Entscheidungen.
An deinen Grenzen.
Manchmal sogar daran, ob das, wonach du dich sehnst, überhaupt für dich möglich ist.
Genau an diesem Punkt möchte ich, dass du nicht mehr alleine bleibst.
Nicht, weil ich dir sagen möchte, wie du sein sollst.
Und auch nicht, weil ich dir die perfekten Worte geben möchte, mit denen du einen Mann dazu bringst, dich zu wollen.
Obwohl es dadurch passieren kann!
Sondern weil ich dir helfen möchte, deine eigenen wiederzufinden.
Im Coaching dürfen wir gemeinsam hinschauen.
Auf die Momente, in denen du dich zurückhältst, obwohl du eigentlich etwas sagen möchtest.
Auf die Situationen, in denen du mehr für sein Wohlbefinden sorgst als für dein eigenes.
Auf die Muster, durch die du immer wieder bei Männern landest, bei denen du kämpfen, warten oder überzeugen musst.
Und auch auf die ganz konkreten Situationen:
Was sage ich jetzt?
Wie setze ich diese Grenze?
Wie kann ich zeigen, was ich fühle, ohne mich dabei ausgeliefert zu fühlen?
Manchmal kann ein Beispiel helfen. Manchmal eine neue Perspektive. Manchmal müssen wir etwas gemeinsam ausprobieren, bis du merkst:
„Ja. Genau so klingt es nach mir.“
Denn mein Ziel ist nicht, dass du irgendwann meine Stimme im Kopf hast.
Mein Ziel ist, dass du deiner eigenen wieder vertraust.
Ich bin Celia.
Und wenn du mit mir arbeitest, wirst du ziemlich schnell merken: Ich bin nicht diejenige, die dir gegenüber sitzt und dir erklärt, was du ab morgen alles „richtig“ machen musst.
Bevor ich Coach wurde, habe ich viele Jahre als Pädagogin gearbeitet. Menschen zu begleiten bedeutete für mich deshalb schon immer mehr, als ihnen einfach eine Lösung vorzugeben.
Ich möchte verstehen, was hinter einer Reaktion steckt.
Warum fällt es dir so schwer, Nein zu sagen, obwohl du eigentlich Nein meinst?
Warum fühlst du dich plötzlich nicht mehr gut genug, sobald dir ein Mann begegnet, den du wirklich willst?
Warum weißt du eigentlich ganz genau, was du möchtest – und beginnst trotzdem, daran zu zweifeln, sobald jemand anderes vor dir steht?
Mich interessieren genau diese Momente.
Denn oft fehlt uns nicht noch mehr Wissen.
Wir wissen längst, dass wir Grenzen haben sollten. Dass wir uns selbst wertschätzen sollten. Dass wir authentisch sein sollten.
Schwierig wird es erst, wenn da plötzlich ein echter Mensch vor uns steht und Gefühle im Spiel sind.
Deshalb möchte ich dir nicht nur etwas erklären.
Ich möchte mit dir üben, wie es sich anfühlt, das Gelernte tatsächlich zu leben.
Du darfst ausprobieren, wie du etwas sagen möchtest. Wir können gemeinsam einen Satz verändern, bis er wirklich nach dir klingt. Wir können anschauen, was in dir passiert, wenn du eine Grenze setzt oder einem Mann nicht mehr hinterhergehst.
Und manchmal werde ich dich auch ermutigen, etwas anders zu machen als bisher.
Nicht, weil ich besser weiß, was für dich richtig ist.
Sondern weil Veränderung irgendwann den Moment braucht, in dem wir etwas nicht nur verstehen, sondern erleben.
Du musst dabei nichts perfekt machen.
Du darfst zweifeln. Du darfst etwas ausprobieren und danach feststellen, dass es sich doch nicht nach dir angefühlt hat. Du darfst zurückkommen und sagen: „Celia, das hat überhaupt nicht funktioniert.“
Dann schauen wir gemeinsam hin.
Ohne Bewertung. Ohne die Erwartung, dass du irgendeine Version von Weiblichkeit perfekt verkörpern musst.
Denn für mich bedeutet Weiblichkeit nicht, eine Rolle zu spielen.
Es bedeutet immer mehr, du selbst sein zu können.
Love Code ist kein geheimer Code, mit dem du einen Mann dazu bringst, dich zu lieben.
Obwohl genau das durchaus passieren kann!
Es geht darum, eine neue Dynamik in der Liebe zu erleben – eine, in der du nicht mehr kämpfen, überzeugen oder die ganze Beziehung auf deinen Schultern tragen musst.
Du darfst einen Mann wollen, ohne ihm hinterherzulaufen.
Du darfst dich öffnen, ohne dich selbst aufzugeben.
Du darfst deine Wünsche und Grenzen zeigen, ohne Angst zu haben, dadurch weniger liebenswert zu sein.
Und du darfst ihm den Raum geben, auf dich zuzukommen, Initiative zu zeigen und dir durch seine Handlungen zu zeigen, was er wirklich möchte.
Denn du bist nicht hier, um einen Mann davon zu überzeugen, dich zu wählen.
Du darfst genauso wählen.
Genau darum geht es bei Love Code: deine eigene Stimme wiederzufinden, ihr zu vertrauen und eine Beziehung nicht mehr aus Angst, Kontrolle oder Selbstzweifeln heraus zu gestalten.
Sondern aus Selbstvertrauen, Klarheit und Verbindung zu dir selbst.
Wenn du bereit bist, deine Muster nicht nur zu erkennen, sondern etwas Neues auszuprobieren und in deinem echten Liebesleben umzusetzen, begleite ich dich dabei.